Noch bevor es den Menschen gab, da wuchs er schon, der wilde Wein, denn fossile Funde von Pflanzenresten beweisen uns das.  Neben den Ägyptern und den Assyrern waren es die indogermanischen Volksstämme, die mit dem Weinanbau begannen, später veredelt durch die Griechen. Die Gallier, die Römer und die Germanen nahmen sich des Weinanbaus bereits 50 v. Christus mehr oder weniger erfolgreich an - ab dem 18. Jahrhundert erreicht der Weinanbau international neue Bedeutung.   Nach katastrophalen Schäden durch eingeschleppte Krankheitserreger aus Amerika um ca.1850 führen soziale Unruhen später, Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, unter den deutschen Winzern zur Bildung von Winzergenossenschaften, die durch diesen Verbund in die Lage versetzt werden, ihre Mitglieder zu schulen und zu lehren und sie mit den neuesten Erkenntnissen vertraut zu machen.   Wein ist gesund - mässig getrunken wirkt er gefässentspannend, Blutdrucksenkend, verhindert die Bildung von Nierensteinen, fördert die Verdauung und aktiviert das Nervensystem.  Und für Herren mit "Bierbauch" sei noch erwähnt, dass Untersuchungen belegen, dass durch den Konsum von Wein (2-3 Gläschen täglich) der Bauchumfang stetig abnimmt.   Nur ein Getränk, das von Früchten der Weinrebe stammt, darf die Handelsbezeichnung „Wein“ tragen. Laut der Gesetzgebung in der EU muss ein Wein mindestens 8,5

Volumenprozent Alkohol enthalten.